Effektives Hundetraining…

beginnt mit einigen Vorbereitungen, aber ich kann Euch eines schon sagen, es macht riesigen Spaß. Natürlich gehört dazu aber auch Geduld.

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Wenn Ihr einen jungen Hund habt, empfehle ich, das er mindestens 8 Wochen alt sein sollte, bis Ihr mit der Ausbildung beginnt.

Bevor Ihr nun anfängt euren Hund zu erziehen, gebe ich euch 4 Punkte mit auf den Weg, damit das für Euch beide ein Erfolg wird.

1. Sei geduldig.
Jeder Hund ist einzigartig und kann nur in seinem eigenen Tempo lernen. Einige Hunde lernen schneller, und andere brauchen mehr Zeit. Geduld ist eine Tugend, in der Tag, wenn es um effektives Hundetraining geht!

2. Sei freundlich.
Dies geht Hand in Pfote mit "Geduld haben." Verliert nicht eure Laune, wenn euer Hund nicht auf Anhieb, das macht, was Ihr von ihm wollt. Bestraft den Hund nicht, weil er zu langsam lernt. Bestrafen ist nicht - Es gibt einen effektiveren Weg, unangemessenes Verhalten zu korrigieren ohne Bestrafen.

3. Sei flexibel.

Der Hund will lernen und euer Training wird zur Routine. Manchmal ist ein Platz zu ablenkend, oder die Tageszeit. Die Trainingseinheit ist zu lang oder auch zu kurz.
Bei praktischen Übungen muss eventuell in kleinere bzw. einfachere Schritte geteilt werden.
Denkt immer daran, euer Hund ist einzigartig, genauso wie wir. Flexibel und bereit sein, was auch immer wir tun, um unserem Hund zu helfen, damit er erfolgreich beim Lernen ist.

4. Seid großzügig

Großzügig sein mit den Belohnungen und eurer Zeit. Immer Belohnen wenn der Hund etwas Richtig gemacht hat mit einer großen Belohnung. Seid nicht zu geizig mit den Leckerlis.
Der Hund hat hart dafür gearbeitet, dann soll er dafür auch eine große Belohnung bekommmen.
Wir leben in einer schnell lebigen Zeit, immer muss alles schnell schnell erledigt werden oder sollen.

Aber gebt Euch und euren Hund ZEIT.

Zeit für die Trainingseinheit und für das Spielen.

Nach einiger Zeit werdet Ihr das genießen und profitieren.

Belohnungen
Eines der größten Schlüssel zum Erfolg mit positiver Verstärkung bei der Ausbildung lohnt sich für Euren Hund richtig. Dies bedeutet, ihm etwas zu geben, das er liebt
genau zum richtigen Moment, wenn er etwas gut gemacht hat.

Die erste Aufgabe ist es,herauszufinden, welche Art von Belohnung euer Hund will, um ihn zu motivieren.
Alle Hunde sind einzigartige Individuen. Die meisten Hunde werden durch Nahrung, die schmeckt und riecht motiviert.
Diese Leckereien können sehr klein sein, denn das ist praktisch für die Aufbewahrung in Eurem Tasche oder ein Beutel, um während des Trainings-und wichtig für die Aufmerksamkeit Eures Hundes zu verwenden.

Das ist die Belohnung die wir während des Trainings benutzen werden.
Achtet darauf, was Ihr eurem Hund gebt, es sollten Besondere Leckerlis sein, die er nicht immer bekommt.

Das Wichtigste ist, das man auf die Verpackung schaut, manche Sachen riechen stark. Meistens sind diese auch noch mit Konservierungsstoffe und Farbstoffe und Lockstoffen beinhaltet, und die Werbung sagt dazu, das unser Hund das liebt.

Nun ich denke, das das nicht gut sein kann.
Kleine Häppchen von gekochten Hühnerfleisch ist eine beliebte hausgemachte Spezialität
und ein Leckerbissen für euren Hund.

Aber immer im Hinterkopf behalten, es kann sein, das der Hund nicht auf gekochtem Hühnerfleisch steht und etwas anderes bevorzugt.
Experimentieren ist da gefragt.

Nicht essbare Belohnungen

Manche Hunde werden nicht durch Leckerlis animiert und motiviert. Für diese muss etwas anderes gefunden werden.
Entweder Streicheleinheiten oder spielen.

Dazu eignet sich hervorragend ein Ball mit Schnur.

Spielerisch jagt Ihr euren Hund für ein paar Minuten, das macht Ihm Spaß und Euch auch.

Die beste Belohnung ist aber immer noch, euer Hund zeigt Euch, was er wirklich liebt. Das zeigt er euch mit seiner Reaktion. Also langsam und mit Geduld herantasten.
Beobachtet ihn sorgfältig, wenn Ihr im Leckerlis gebt, Streicheleinheiten oder mit ihm spielt.
Wenn er weg schaut oder geht, dann ist er wahrscheinlich nicht begeistert was Ihr ihm da anbietet.
Aber wenn er aufgeregt ist, und in eurer Nähe bleibt und um mehr bettelt, dann zeigt er euch das er euch mag und bereit ist, dafür zu "arbeiten".

Für Anfänger empfehle ich mit einem Leckerchen als Belohnung zu arbeiten. Es ist die
einfachste Möglichkeit mit dem Hund zu arbeiten und man bekommt die schnellsten Ergebnisse ... nur sicherstellen, dass Euer Hund das mag!

Timing
Nachdem Ihr herausgefunden habt, was euer Hund für eine Form der Belohnung bevorzugt, kommt nun der zweite Schlüssel zur positiven Verstärkung.

Das ist der entscheidende Punkt für die Verstärkung des Timings.

Die Belohnung muss sofort erfolgen, wenn der Hund etwas richtig gemacht hat. Das bedeutet, innerhalb einer halben Sekunde!

Die Antwort von Euch muss prompt kommen, also immer die Leckerlis in der Hand haben. Die Trainingseinheiten müssen nicht lang sein.
Wie ein Mensch kann auch der Hund durch Wiederholung gelangweilt werden.

Die Trainingseinheit sollte nicht länger als 15 Minuten sein. Wiederholt das 2 bis 3mal am Tag und das Training ist effektiver als mit einer langen Trainingsstunde.

In diesem Sinne

Sabine

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